Humanistische Lebenskunde

Was ist Humanistischer Lebenskundeunterricht?

Humanistische Lebenskunde ist ein freiwilliges Unterrichtsfach, das an Berliner und Brandenburger Schulen gleichberechtigt neben dem Religionsunterricht angeboten wird. In Berlin wird das Fach seit 1984 durchgeführt. Verantwortlich für die Durchführung und Gestaltung des Unterrichts ist der Humanistische Verband Deutschlands Landesverband Berlin-Brandenburg e.V..
 Der Unterricht ist ausgerichtet an humanistischen Ideen und Werten wie Selbstbestimmung, Verantwortung und Toleranz. Lebenskunde möchte in der Schule an Konfliktlösungen mitarbeiten und ein freundliches Miteinander unterstützen. Die humanistische Lebensauffassung orientiert sich an einem menschlichen und solidarischen Miteinander.

Was passiert im Lebenskundeunterricht?

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Erfahrungen, Fragen, Interessen und Problemen, mit ihren Gefühlen und ihrer Gedankenwelt. Dabei befassen sie sich mit Themen wie Freundschaft, Kinderalltag und Erwachsenenwelt, mit Kinderrechten, Verantwortungsübernahme für sich und ihre Umwelt und mit den Fragen nach Sinn und Moral.
Der Unterricht wird an der Lindenhof-Grundschule mit einer Wochenstunde pro Klasse erteilt und ist ein Fach ohne Zensuren, weil das Gespräch über Weltanschauungen, Meinungen und Gefühle schwer zu bewerten ist. Es gibt eine schriftliche Beurteilung am Ende des Schuljahres zum Verhalten und der Mitarbeit jedes Schülers und jeder Schülerin.

Wer unterrichtet Humanistische Lebenskunde an der Lindenhof-Grundschule:
Frau Giovanna Bonometti unterrichtet das Fach seit 2010 an der Schule. Sie ist Lebenskundelehrerin und Lerntherapeutin. Frau Christiane Sprenger unterrichtet das Fach seit 2015 und ist Lebenskundelehrerin.

Weitere Informationen zu Inhalten und Aktionen des Fachs finden Sie im Internet unter www.lebenskunde.de