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Pädagogisches Konzept

Unsere Schule ist ein Ort des Lehrens, Lernens und Lebens, ein Ort, an dem alle Kinder willkommen sind, an dem ihnen Zeit gegeben wird zum Wachsen, an dem gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung gepflegt werden, dessen Lernangebote zur selbsttätigen Auseinandersetzung herausfordern und Umwege und Fehler erlaubt sind. Unsere Bildungs- und Erziehungsaufgabe, unser pädagogisches Profil basiert auf Überzeugungen, die wir in dem nachstehenden pädagogischen Konzept als gemeinsame Werte und Ziele formuliert haben.

Kinder sind verschieden – jedes Kind ist anders

  • Der Unterricht ist sowohl auf gemeinsames als auch auf individuelles Lernen und Handeln abgestellt.
  • In gemeinsamen Vorhaben und Projekten wollen wir jedes Kind nach seinen persönlichen Möglichkeiten, seinem Entwicklungsstand, seinem Lernniveau und seinen Erfahrungen entsprechend fördern und fordern.
  • Kinder können vom ersten Schultag Erfahrungen in verschiedenen Sprachen und Kulturen sammeln.
  • Kinder können in kleineren und größeren Lerngruppen soziale Kontakte knüpfen, sich gegenseitig helfen und in gegenseitigem Respekt miteinander umgehen.


Kinder wollen sich bilden

  • Mit unterschiedlichen Arbeitsweisen und Lernmethoden fordern wir alle Kinder zur Mitarbeit heraus.
  • Neben einem fragend- entwickelnden Unterricht setzen wir eine Reihe von Lernmethoden des selbstständigen Lernens ein.


Kinder wollen sich anstrengen, sie wollen erfolgreich sein

  • Wir wollen jedem Kind über seine Lernfortschritte kontinuierlich Auskunft geben.
  • Durch differenzierte Arbeitspläne mit unterschiedlichen Aufgaben berücksichtigen wir die Unterschiedlichkeit der Kinder.
  • Durch unterschiedliche methodische Zugriffsweisen werden wir der Verschiedenartigkeit der Lerntypen und der Wahrnehmungsmöglichkeiten gerecht.


Kinder brauchen Verlässlichkeit und Geborgenheit

  • Schon vor der Einschulung lernt das Kind seine zukünftigen Mitschüler, seine Klassenlehrerin und seine Erzieherin/seinen Erzieher aus dem Hort kennen.
  • Eine feste Klassenlehrerin und eine feste Erzieherin, ein fester Erzieher aus dem Hort begleiten das Kind durch die Schuleingangsphase.
  • Der Wechsel ins dritte Schuljahr wird pädagogisch durch ein Projekt am Ende der SAPH-Klasse vorbereitet, das Kind lernt seinen zukünftigen Klassenlehrer, seine Klassenlehrerin schon vorher kennen.
  • In allen Klassen gibt es immer wiederkehrende Rituale und Arbeitsweisen.


Kinder brauchen Kinder, Kinder lernen von Kindern

  • Im Unterricht werden (Lern-)Situationen arrangiert, in denen Kinder miteinander lernen, sich helfen und unterstützen.
  • Projekt- und Gruppenunterricht werden verstärkt in den Unterricht, ins Schuljahr eingebaut.
  • Wir organisieren jahrgangsübergreifende Vorhaben und Veranstaltungen.


Kinder brauchen Herausforderungen

  • Phasen freier Arbeit werden in den Unterricht eingebaut.
  • Wir konzipieren fächerübergreifende Projekte.
  • Wir holen außerschulische Experten zur Unterstützung in den Unterricht.
  • Wir suchen außerschulische Lernorte auf.
  • Wir richten unterschiedliche Fördermaßnahmen für unsere Schülerinnen und Schüler ein.


Kinder brauchen Verantwortung

  • Wir beziehen Kinder in die Verantwortung für ihren Lernprozess mit ein, indem wir mit ihnen über ihre Ziele sprechen und Verabredungen treffen.
  • Als Instrument der Mitwirkung führen wir in den Klassen den Klassenrat verlässlich durch.
  • Sie erfahren das Schulparlament als demokratische Einrichtung und als Ort der verantworteten Partizipation zur Gestaltung des Schullebens.